Isolieren der Verbindungen

Die richtige Füllung des Einbauspieles zwischen Blendrahmen und der Wände anhand des Isolier- und Dichtungsstoffes ist für die Sicherung der Wärme- und Schallisolierung des Fensters unentbehrlich. Die Füllung soll gleichzeitig die Diffusion des Dampfwassers, das infolge des auf beiden Seiten der Dichtung vorhandenen Druckunterschieds entsteht, ausserhalb des Gebäudes ermöglichen. Man soll somit die besondere Aufmerksamkeit auf die Qualität und die entsprechende Auswahl der angewandten Dichtungsstoffe und auf angemessene Weise ihrer Anwendung während der Montage lenken.

Die Fugenfläche ist nicht glatt, was mit sich bringt, dass vor der Dichtung zusätzliche Tätigkeiten ausgeführt werden müssen. Die mineralischen (am meisten) Fugenflächen können mit Staub bedeckt sein, nass oder beeist sein und somit gereinigt und getrocknet werden müssen. Die sehr aufnahmefähigen Flächen werden grundiert und nach dem Überzugstrocknen wird darauf der Dichtungsstoff aufgelegt. Bevor der Schaum ausgespritzt wird, ist es empfohlen, sowohl die Fenster- als auch die Wandfläche zu befeuchten. Es trägt zur gleichmässigen Schaumausdehnung und schnellerer Erhärtung bei. Der Schaumzopf soll vor der Ausdehnung keinen grösseren Durchmesser als 3 cm haben. Falls zu viel Schaum angewandte wird, muss man seinen Überschuss abschneiden. Das ist ein ungünstiger Behandlungsschritt – der abgeschnittene Schaum verliert seinen natürlichen Überschuss, der während der Erhärtung entstanden ist, und nimmt stark Wasser auf. Sehr wichtig ist es, die entsprechende Schaumart in Abhängigkeit von Montagevoraussetzungen und Umgebungstemperatur anzuwenden. Man soll sich stets daran erinnern, dass bei einem Temperaturumfang von -10°C bis +5°C sog. Winterschaum, der bei niedriger Temperatur nicht bricht und nicht abfliesst, anzuwenden ist.

Damit die Verbindung eines Fensters mit einer Wand entsprechend ist, muss man sie nach dem Schaumabtrocken vom Einfluss der atmosphärischen Faktoren abdichten. Im Innern des Gebäudes soll man Dampfisolierungsstoffe anwenden und draussen auf diese Weise sichern, dass das Wassereindringen nach innen nicht möglich ist, aber gleichzeitig den Auswurf des Dampfwassers ausserhalb der Verbindung ermöglicht. Zu diesem Ziel können auch solche Stoffe, wie dampfdurchlässige Folien, Spannbänder und andere Montagematerialient benutzt werden.

Ein wichtiges Element der entsprechenden Verbindung eines Fensters mit einer Wand ist die angemessene Bestimmung des Fenster- und Fugenausmasses zwischen Blendrahmen und Wand. Man soll unbedingt die Ausdehnungsfähigkeit des PCV-Profils unter Einfluss der Umgebungstemperatur beachten: - für Fenster in der weissen Farbe beträgt die Ausdehnungsfähigkeit von 0,6 - 0,8mm für 1 lm des Profiles, - für Fenster in der braunen Farbe beträgt die Ausdehnungsfähigkeit von 0,9 - 1,2mm lm des Profils.

 

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